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Häufig gestellte Fragen

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Die Produktfilteroptionen geben an, welche Eigenschaften die Unterböden von Estillon haben und helfen Ihnen bei der Auswahl des richtigen Produkts. Gerne verweisen wir Sie auf die Produktübersicht auf dieser Webseite.
Die Entscheidung für einen Unterboden hat meist mehrere Gründe. Viele Arten von Bodenbelägen erfordern einen flachen, stabilen und nachhaltig trockenen Basisboden von hoher Qualität. Leider erfüllen die meisten Basisböden, weder im Haushalt noch bei Projekten, diese strengen Anforderungen. Dann entscheidet man sich für eine feste (Ausgleich) oder eine schwimmende Lösung (schwimmende Unterböden oder Bodensysteme). In vielen Situationen kann oder darf man nicht mit einem festen Unterboden arbeiten, zu denken ist dabei an Mietsituationen. Zudem kann die Verwendung eines Unterbodens auch erforderlich sein, um Lärmschutzanforderungen zu erfüllen oder einfach, weil empfohlen wird, die Lebensdauer des Bodenbelags zu verlängern.In vielen Projektsituationen fällt die Entscheidung für einen Unterboden aus den gleichen Gründen. Weiterhin erfüllt ein Unterboden einen sekundären Bedarf an Luxus. Insbesondere bei textilen Bodenbelägen erfährt der Nutzer die Entscheidung für einen qualitativ guten Unterboden als Komfort und Luxus.
Die Vorteile eines Unterbodens der Reihe nach:

  • lärmreduzierend, angenehm für die Nachbarn und Ihren Wohnkomfort;
  • der Oberbelag wird komfortabler und weicher;
  • schützt gegen Beschädigungen verursacht durch Fehler im Untergrund;
  • funktioniert als Barriere gegen schädliche Feuchtigkeit, Staub und Staub; 
  • wärmeisolierend.

Das Auswählen des richtigen Unterbodens ist eine schwierige Aufgabe. Insbesondere die Wohnsituation, die Wünsche und die Bedürfnisse der Nutzer beeinflussen die Wahl für den richtigen Unterboden. Denken Sie dabei an eine Lärmschutzanforderung einer EG (Eigentümergemeinschaft) oder an bestimmte Bedingungen eines Vermieters, wie das nicht Verleimen dürfen des Basisbodens. Sorgen Sie dafür, dass diese wichtigen Informationen bei der Auswahl eines Unterbodens bekannt sind und in die Überlegung einbezogen werden. Die richtige Wahl kann sich auf Ihren Wohnkomfort auswirken, und zwar durch das Verbessern der Akustik und eventueller Belästigung der Nachbarn. Lassen Sie sich immer von einem Experten beraten und stellen Sie im Zweifel immer Fragen, um späteren Problemen vorzubeugen.

Die Produktfilteroptionen geben an welche Eigenschaften die Unterböden von Estillon haben und helfen Ihnen bei der Auswahl des richtigen Produkts. Gerne verweisen wir Sie auf die Produktübersicht auf dieser Webseite.

Unterböden werden aus unterschiedlichen natürlichen Materialien und Kunststoff hergestellt, wobei jedes Material bestimmte Vor- und Nachteile hat. Schließlich sind eine Reihe von Unterbödenarten zu unterscheiden, wobei bestimmte Unterböden für mehrere Arten von Bodenbelag einsetzbar sind. Jedoch werden die meisten Unterböden speziell entwickelt, um spezifische Anforderungen eines Bodenbelags zu erfüllen und eignen sich deshalb nicht für mehrere Arten Bodenbelag. Kontrollieren Sie dies gründlich und kombinieren Sie nicht einfach ohne professionellen Rat.

Grundsätzlich lassen sich folgende Arten von Unterböden unterscheiden.

Gerne verweisen wir Sie auf die Produktübersicht auf dieser Webseite.

Beim Einsatz von Teppichboden: Verwenden Sie keine dicken, weichen Teppichunterlagen mit hohem Rollstuhlwiderstand. Wir empfehlen die Verwendung einer härteren, stabileren Teppichunterlage, die Sie für den Rollwiderstand beidseitig verleimen sollten. Zudem besteht ein Risiko, dass der Teppich durch die Räder verrutscht. Wir empfehlen z. B. die Verwendung von Black Magic, Black Onyx, Elegance Black FR oder Black Pearl.

Beim Einsatz von Vinyl: Verwenden Sie Floorfixx fini in Kombination mit einem hohen weichmacherfreien beidseitigen Klebeband für schwebendes Vinyl. Wollen Sie das Vinyl doch verleimen, dann wählen Sie Floorfixx smart oder Floorfixx regular.

Bei Einsatz von PVC-Bahnen: PVC -Bahnen auf Floorfixx smart oder Floorfixx regular verleimen.

Bei Einsatz von Laminat: Verwenden Sie einen stabilen Unterboden mit hohem Druckwiderstand, wie  Parquetfelt, EgalfloorWoodstep und Silverstep. Bei Einsatz von Laminat: Verwenden Sie einen stabilen Unterboden mit hohem Druckwiderstand, wie Parquetfelt 10dB.

Bei Einsatz von PVC-Klicklaminat: Verwenden Sie Timberbase Plus. Allerdings empfehlen wir bei Rollstuhlgebrauch kein PVC-Klick, da während des Drehens mit den Rädern Reibung und örtlicher Druck entsteht. Dies kann die Klick-Verbindung beschädigen.

Es gibt 3 Methoden, um Teppichunterlagen mit Teppichboden zu verlegen. Spanntechnik, beidseitiges Verleimen (Double Stick) und einseitiges Verleimen (Single Stick). Lesen Sie auch immer die Verlegeempfehlungen des Teppichbodenherstellers.
Spanntechnik

Dabei werden entlang der Sockelleisten Teppichlatten befestigt und dazwischen wird die Teppichunterlage verlegt. Anschließend wird der Teppichboden, bei dem eventuell Bahnen miteinander verschweißt werden, mithilfe eines Rohrspanners und/oder Kniespanners aus einem Stück auf den Teppichlatten gespannt und so verlegt. Vorteile:
  
Der Teppichboden:

  • verlegt mithilfe der Spanntechnik, bietet viel mehr Komfort und Luxus;
  • hält länger;
  • sieht schöner aus;
  • ist einfacher zu entfernen und erneut zu verlegen.
Double Stick

Bei dieser Methode wird die Teppichunterlage auf dem Untergrund (oder eventuell mit einem Antirutschleim) und der Teppichboden anschließend auf der Teppichunterlage verleimt.

Vorteile:
  • einfach zu verlegen;
  • kein Nachspannen erforderlich;
  • die Teppichunterlage ist komfortabel.
Single Stick

Diese Methode kommt zur Anwendung auf Egalsoft-Teppichunterlagen und Teppichboden. Egalsoft ist mit einer selbstklebenden Unterlage versehen. Dadurch kann Egalsoft direkt auf (staubfreien und trockenen) Basisboden verlegt werden. Auf Egalsoft wird Teppichleim aufgebracht. Danach wird der Teppichboden verlegt.

Vorteile:
  • schnelle Methode zum Teppichverlegen.
  • weniger Leimverbrauch;
  • Egalsoft lässt sich einfach entfernen. Es bleiben kaum Leimreste auf dem Basisboden zurück.
Verklebung vom Teppichboden:
Wichtig:
Bitte beachten Sie unbedingt die Verarbeitungshinweise für den Teppichboden und den Klebstoff.

Emission ist der Ausstoß oder die Freisetzung von Verunreinigungen. Unsere Wohn-/Arbeitsumgebung weist viele Emissionsquellen auf, wie z.B. Möbel, Böden und Wandverkleidungen. Die Art und Weise wie sich die Verunreinigungen in der Atmosphäre verteilen hängt von der Höhe der Emissionsquelle, den Turbulenzen, der Temperatur und der Art der Freisetzung ab. Ausgetretene Stoffe werden in der Umgebung verdünnt, verteilt und transportiert. Zum Schluss gelangen die Stoffe auf unsere Atemhöhe, was als Emission bezeichnet wird und eine gewisse Konzentration aufweist.

Um die Qualität der Innenluft zu verbessern und als Beitrag für ein gesünderes Innenklima müssen Produkte, die für die Verwendung in Gebäuden und Innenräumen entworfen werden, bestimmte Grenzwerte erfüllen. Die Grenzwerte für chemische Emissionen sind meistens pro Land oder Normierung festgelegt, wobei im Allgemeinen auf eine produktspezifische Emissionsklassifizierung geachtet wird.

Bei allen Materialien kann von einem bestimmten Ausmaß an Emission gesprochen werden, selbst bei natürlichen Materialien. Durch Baumaterialien und die Einrichtung eines Hauses gelangen verschiedene chemische Stoffe in die Innenraumluft. Die Emissionsklasse für Baumaterial legt fest, welche Emissionsanforderungen die verwendeten Materialien erfüllen müssen, um eine gute Qualität der Innenraumluft zu garantieren.

Die Unterböden und Teppichunterlagen von Estillon werden auf ihren Emissionsausstoß kontrolliert. Damit liefert Estillon einen Beitrag für eine bessere Qualität der Innenraumluft.

Feuerhemmende Bodenbeläge sind gegenwärtig unerlässlich, sowohl in Häusern, Firmen- wie öffentlichen Gebäuden, z. B. Hotels, Konzertsäle und Kasinos. Sie wollen doch eine sichere Wohn- und Arbeitsumgebung? Estillon liefert spezielle, feuerhemmende Unterböden und Teppichunterlagen.
Gutes, feuerhemmendes Material kann immerhin Leben retten. Denken Sie beispielsweise daran, wie viele Menschen sich in den verschiedenen Zimmern eines Hotels aufhalten.

Feuerhemmende Bodenbeläge sind absolut notwendig für Projekte wie Hotelketten, Kasinos, Theater, Kreuzfahrtschiffe und Bürogebäude. Aber auch für Wohnhäuser und Appartements ist ein feuerhemmender Bodenbelag eine gute und sichere Entscheidung. Darum konzentriert sich Estillon laufend auf Innovationen im Bereich Brandverzögerung. Unsere Produkte werden ausführlich getestet und sind überdies eine Ergänzung für den Komfort einer jeden Inneneinrichtung.

Die feuerhemmenden Teppichunterlagen wurden und werden erfolgreich getestet und finden Verwendung bei vielen unterschiedlichen Projekten im Markt für Gastgewerbe. Auf unserer Webseite finden Sie unter Projekte eine maßgebliche Referenzliste diverser Projekte, bei denen Estillon-Produkte verlegt wurden.
Die Produktfilteroptionen geben an, welche Unterböden feuerhemmend sind. Gerne verweisen wir Sie auf die Produktübersicht auf dieser Webseite.

Immer mehr Wohnungen und Appartements werden mittels eines integrierten Fußbodenheizungssystems beheizt. Prinzipiell lassen sich zwei Arten von Fußbodenheizungen unterscheiden. Die sogenannten „trockenen“ und „nassen“ Systeme. Bei trockenen Systemen handelt es sich überwiegend um elektrische Systeme und nasse Systeme werden in einer Deckschicht installiert.

Die traditionelle Fußbodenheizung funktioniert mit der Versorgung aus einer bestehenden Zentralheizung und wird am häufigsten verwendet. Neben zentralheizungsgesteuerten Systemen erfreuen sich durch eine Wärmepumpe geregelte Systeme zunehmender Beliebtheit. Das Prinzip beider Systeme ist die Versorgung der Wohnung mit Warmwasser mittels des Verlegens eines Leitungssystems in der Deckschicht. Der größte und zudem wichtigste Unterschied zwischen diesen Systemen ist die Temperatur des durch die Leitungen zugeführten Wassers. Die Temperaturen bei einem traditionellen System sind erheblich höher als bei einem System mit Wärmepumpe. Das Prinzip bei allen Systemen ist: je niedriger die Zufuhrtemperatur ist, desto höher die Einsparung beim Energieverbrauch. Allerdings hat das Einfluss auf die Wahl des Bodenbelags. Die Auswahl bei Laminat und Teppichboden wird beschränkt sein.
Sie können selber die Kombinationen ausrechnen, indem Sie die Wärmewiderstände (R-Werte) des eventuellen Estrichs, Unterbodens und Bodenbelags addieren. Übersteigen Kombinationen die Anwendbarkeitswerte, empfehlen wir, Kontakt mit dem Installateur der Fußbodenheizung aufzunehmen.

Gesamtanwendbarkeitswert bei Hauptheizung: (0,13 m2 K/W)
Gesamtanwendbarkeitswert bei Nebenheizung: (0,17 m2 K/W)
Gesamtanwendbarkeitswert bei Wärmepumpe: (0,09 m2 K/W)

Die Produktfilteroptionen geben an, welche Unterböden für die Kombination mit einer Fußbodenheizung geeignet sind. Gerne verweisen wir Sie auf die Produktübersicht auf dieser Webseite.

Traditionell gesehen ist das Isolieren des Bodens eine der funktionellen Anforderungen eines Unterbodens und einer Teppichunterlage. Die Verwendung einer Fußbodenheizung erfordert das Gegenteil, nämlich einen so gering wie möglichen Isolationswert. Die meisten Unterböden und Teppichunterlagen enthalten für den Komfort viel Luft, eine natürliche Wärme- & Geräuschisolierung. Es ist darum sinnvoll, bei der Auswahl eines Unterbodens oder einer Teppichunterlage einen/eine mit einem so geringen Widerstandswert (R-Wert) wie möglich zu wählen.

Die Geräuschisolierung der meisten Wohnungen und Appartements reicht häufig nicht aus, um alle störenden Geräusche zu verhindern. Geräusche wie Musik, Tritte oder zuschlagende Türen gehören zusammen mit Laufgeräuschen zum größten Ärgernis und reduzieren den Wohnkomfort erheblich. Laufgeräusche sind eine Art von Kontaktgeräusch, die am besten an der Quelle bekämpft werden. Neben dem Anpassen des Wohnverhaltens (Schuhe ausziehen und mit Hausschuhen laufen) oder der Wahl eines weichen Bodenbelags, gibt es auch technische Lösungen nämlich die Verwendung von Unterböden.

Es gibt zwei Arten von Geräuschen: Luftgeräusche und Kontaktgeräusche.

Luftgeräusche: Bei Luftgeräuschen wird die Luft in Schwingung versetzt und anschließend durch Reflexion von den Wänden, der Decke und den Möbeln im Raum verteilt. Formen von Luftgeräuschen sind beispielsweise Sprechen und Musik. Luftgeräusche lassen sich mit Unterböden nicht reduzieren, da Unterböden nicht direkt mit dem Geräusch (der Schwingung) in Kontakt kommen und diese somit nicht absorbieren können. Gardinen und weiche Möbel wie Sofas, Stühle etc. sorgen für Absorption und somit für eine Reduzierung des Luftgeräuschs.

Kontaktgeräusche: Bei Kontaktgeräuschen versetzt die Geräuschquelle eine Fläche direkt in Schwingung. Dies geschieht u.a. beim Laufen und beim Verschieben von Möbeln. Bei den meisten Kontaktgeräuschformen schwingt die angestoßene Fläche, beispielsweise der Boden, stärker als ein Luftgeräusch. Läuft man z.B. mit hartem Schuhwerk über einen Parkettboden, wird dieser in Schwingung versetzt und das ist dann als Laufgeräusch bei den Nachbarn zu hören. Und nicht nur bei darunter wohnenden, sondern auch bei den Nachbarn nebenan. Kontaktgeräusche infolge eines harten Bodenbelags oder das Laufen auf Treppen lässt sich sehr gut mit Unterböden isolieren.

Ist eine Wohnung mit einem wohnungstrennenden Boden aus Holz versehen, dann lässt sich das Kontaktgeräusch nicht mit einem schwebenden Unterboden reduzieren. Ein Holzfußboden hat zu wenig eigene Masse, um Kontaktgeräusche selber bereits ausreichend zu reduzieren, wie dies im niederländischen Bauerlass festgelegt ist. Im Gegensatz zu einem standardisierten Betonboden muss ein Holzfußboden viel mehr als 10 dB ΔLin reduzieren und das lässt sich mit keinem schwimmenden Unterboden erreichen. Es gibt jedoch Möglichkeiten, diese Art von störenden Geräuschen zu reduzieren, aber dabei handelt es sich um das Fachgebiet eines Akustikspezialisten.

Auf vielen technischen Datenblättern werden die Kontaktgeräusche reduzierenden Eigenschaften mit Δ(Delta)Lw und Δ(Delta)Lin wiedergegeben, aber was ist der Unterschied? Der ΔLw Wert ist zumeist viel höher als der ΔLin Wert, z. B. in den Niederlanden spricht man immer über eine erforderliche Mindestreduzierung von 10dB ΔLin. Um den Unterschied zu erläutern, müssen wir erst zu den Grundlagen. Ein Geräusch besteht aus einer Zusammenstellung diverser Tonhöhen (Frequenzen) und Geräuschstärken (Geräuschpegel). Die Frequenz eines Geräuschs wird in Hz (Hertz) und die Stärke in dB (Dezibel) angegeben. Außerdem haben wir es mit dem Zeichen (Δ) Delta zu tun. Dieses zeigt die Verbesserung der Kontaktgeräuschisolierung durch eine Bodenausführung oder einen Bodenbelag, gemessen gemäß NEN-EN-ISO 140-8, an. Faktisch ist dies der Unterschied zwischen dem „nackten“ Testfußboden und dem Testfußboden nach dem Anbringen des Bodenbelags, also des Unterbodens zzgl. Bodenbelag. Standardmäßig verwendet man in Europa eine ΔLw Normierung, was beinhaltet, dass man innerhalb eines bestimmten Frequenzbereichs misst und sich weniger auf die niedrigeren Frequenzen konzentriert.

In den Niederlanden entschied man sich für einen breiteren Frequenzbereich mit Ausrichtung auf niedrigere Töne, sodass man auch diese niedrigeren Töne, die tief in die Konstruktion eindringen, messen kann. Mithilfe eines Index für Kontaktgeräuschisolierung: ΔIco wobei das I für den Index steht und co für das Kontaktgeräusch. Man kann mit einer Zahl die positiven oder negativen Effekte eines Unterbodens wiedergeben, wobei gemäß dem niederländischen Bauerlass ein „nackter“ Betonboden einen Wert von ΔIco=5 dB oder höher erreichen muss. ΔIco ist gleich ΔLin. Kurzum, ΔLin gibt die positiven das Kontaktgeräusch isolierenden Effekte von Unterböden gegenüber den ursprünglichen, „nackten“ Betonböden an. Für die niederländische Norm (NEN) gilt nur diese ΔLin.

Vom TÜV Rheinland zertifizierte Unterböden wurden bei akkreditierten Messinstituten in Kombination mit einem bestimmten, vorgeschriebenen Bodenbelag getestet. Entspricht das Resultat des Tests der 10dB-Norm, gemessen gemäß der Beurteilungsrichtlinie BRL 2003, eignen sich diese für Verwendungen, bei denen diese Norm erforderlich ist. Die meisten Produkte, die ein TÜV 10dB Label haben, wurden in Kombination mit Laminat getestet, was nicht bedeutet, dass Verwendungen von Holzdielen oder Parkett auch direkt ein 10dB geräuschreduzierendes Ergebnis liefern! Produkte mit TUV Label: Floorfixx comfort, Floorifxx fini, Floorfixx regular, Floorfixx smart, Parquetfelt 10db und VapoflexLesen Sie mehr.

Sie finden auf den Datenblättern unserer Produkte die PIT/PRODIS Symbole, die bei Teppich/-böden verwendet werden. Diese PIT/PRODIS-Symbole geben einfach und deutlich an, wofür sich das betreffende Produkt eignet.
Das PIT/PRODIS-System hat die Symbole in zwei Gruppen aufgeteilt:
1. Die Anwendungsbereiche 
2. Die Eigenschaften 

Die Anwendungsbereiche:

Die Symbole für die Anwendungsbereiche basieren auf einer Serie von Tests, in denen festgelegt wird, wie intensiv ein Teppichboden genutzt werden kann. Die Anwendungsbereiche verlaufen von leichter bis zu intensiver Nutzung, die mit den nachfolgenden Symbolen wiedergegeben werden.
    Leichte wohnliche Nutzung
Geeignet für Schlaf- und Gästezimmer.
     
  Normale wohnliche Nutzung
Geeignet für Wohnzimmer, Wohnküchen, Kinderzimmer und Hobbyräume.
     
  Normale bis starke wohnliche Nutzung
Geeignet für intensive Nutzung in Wohnzimmern, Fluren und Wohnküchen.
     
  Starke wohnliche Nutzung
Geeignet für sehr intensive Nutzung wie häusliche Arbeitszimmer.
     
 
Projektausstattung
Die letzten beiden Symbole werden auf einem Produkt verwendet, das für die Ausstattung von (betrieblichen) Projekten geeignet ist. Diese Symbole sind also primär nicht für Konsumenten bestimmt.
     
  Projektausstattung
Da Sie diese Symbole jedoch auf Teppichbodenmustern finden, werden diese hier zur Information aufgeführt.
     




Die Eigenschaften

Das Produkt hat nicht nur verschiedene Anwendungsbereiche, sondern verfügt auch über Symbole für bestimmte Eigenschaften, wie die Eignung für Treppen, die Verwendung in feuchten Räumen etc. Diese basieren auf spezifischen Tests.
 

Treppen
Ein Produkt, das für Wohnsituationen zur Verwendung auf Treppen mit abgerundeten Stufen geeignet ist.
   

Treppen (intensive Nutzung)
Ein Produkt, das für Arbeitssituationen zur Verwendung auf Treppen mit abgerundeten Stufen geeignet ist.
                                         
   

Schwenkrollen
Ein Produkt, das sich für Wohnsituationen in Räumen, in denen (Sitz-) Möbel mit
Schwenkrollen (Rollenbreite mindestens 2 Zentimeter) verwendet werden, eignet.

           
   
 

Schwenkrollen (intensive Nutzung)
Ein Produkt, das sich für Arbeitssituationen und in Räumen, in denen
(Sitz-)Möbel mit Schwenkrollen (Rollenbreite mindestens 2 Zentimeter) verwendet werden, eignet.

   
 Antistatischer Teppichboden
Ein Produkt, bei dem die Gefahr elektrischer Schocks minimal ist.

 
   
  Verhalten bei Feuer
Ein Produkt, das nicht zum Entstehen von Bränden beiträgt. Das Symbol gibt an, unter welche Brandklasse das Produkt fällt.
   
  Bodenheizung
Das Produkt eignet sich gut für isolierte Räume mit einer Fußbodenheizung als Hauptheizungssystem. Voraussetzung ist eine Temperaturheizung mit einer maximalen Vorlauftemperatur von 40°C. Die Bodenoberfläche darf nicht wärmer als 28°C sein.
   
  Feuchte Räume
Das Produkt eignet sich für die Verwendung in feuchten Räumen, in denen das Produkt gelegentlich feucht wird.
   
 Elektrischer Widerstand (Durchlasswiderstand)
Produkt mit einem Durchlasswiderstand von ≤ 10.6 Ω (leitend) oder ≥ 10.9 Ω (dissipativ). Diese Symbole kommen bei speziellen Projektanwendungen zum Einsatz.
   
 Rutschfest
Produkt ist rutschbeständig.
   
 Lichtechtheit
Produkt, das lichtecht ist.
   
 Akustik
Produkt, das Geräusche absorbiert und zu einer besseren Akustik beiträgt.
   
  Geräuschdämpfend
Produkt, das zur Geräuschdämpfung beiträgt und Kontaktgeräusche mindert.
   
 Schnittfest
Produkt, das beim Zuschneiden nicht ausfasert.
   
   Anhydrit Zement 
Flooring  * **   * **
 Teppich, dampfdurchlässige  < 1,0%  < 0,5%  < 3,0%  < 2,0%
 Teppich, zurück geschlossen  < 0,5%  < 0,3%  < 2,5%  < 1,8%
 Teppichfliesen  < 1,0%  < 0,5%  < 3,0%  < 2,0%
 Linoleum  < 0,5%  < 0,3%  < 2,5%  < 1,8%
 PVC  < 0,5%  < 0,3%  < 2,0%  < 1,8%
 Parkett, laminat  < 0,5%  < 0,3%  < 2,0%  < 1,8%
   * Ohne Fußbodenheizung
   * Mit Fußbodenheizung
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